Warum eine eigene Homepage?

 

Die eigene Unternehmer-Homepage ist heute state of the art und für einen Unternehmer nicht mehr weg zu denken. Je nach Unternehmensbranche und Produkte ist die Webseite für den Einen wichtiger als für den anderen. Doch eins zeigt uns die Internetentwicklung allen: Die eigene Business Online-Präsenz im Internet wird immer wichtiger und es ist eine Lücke KEINEN Internetauftritt zu haben.

Doch was ist alles zu beachten und um was musst Du Dich als Freiberufler, Selbstständiger oder Kleinunternehmer alles kümmern? Gerade Existenzgründer werden mit Themen gern überfordert. So schlimm ist es jedoch nicht. Die folgende Checkliste zeigt was für einem Internetauftritt alles zu erledigen ist.

 

Homepage-Hoster/Provider auswählen.

 

Die Providerauswahl ist vergleichbar mit der Wahl des besten Handtarifes. Die Angebote sind vielfältig und es scheint sehr komplex. Sie unterscheiden sich durchaus deutlich im Funktionsumfang. Es gilt zu überlegen:

  • Wieviele Domains wirst Du brauchen?
  • Wieviel Datenkapazität wirst Du brauchen? (viele große Bilder oder viele Artikel in einem Shop)
  • Willst Du Deine Seite mit WordPress oder Joomlar gestalten (lassen) oder möchtest Du Baukastenoptionen nutzen und ggf. funktionelle Einschränkungen hinnehmen?
  • Wie umfangreich sind die Möglichkeiten mit den Gestaltungsbaukästen – Willst Du bloggen oder einen Shop betreiben?
  • Werden Deine Daten beim Provider gesichert?
  • Welche monatlichen Kosten entstehen?

 

Diese Gedanken solltest Du Dir machen bevor Du Dich an einen Provider bindet. Wenn Du die Themen oben weisst, wird der Dschungel der Anbieter sehr schnell überschaubar.

Meisten werden 12 oder 24 Monatsverträge geschlossen. Ein späterer Domainumzug zu einem anderen Provider wird vor allem dann aufwändig, wenn Du die Homepage mit den Baukastenmodulen des Providers gestaltet hast. Diese lassen sich nicht zu einem anderen Provider übertragen. Der hat ggf. eigene Baukastenmodule. Dann mußt Du bei dem neuen Provider auch die Homepage neu gestalten. Es lohnt sich daher vorher genau zu überlegen, bei welchem Provider man dann durchaus einige zeit verbleiben wird.

Wenn Du Deine Seiten mit WordPress oder Joomlar gestaltest oder gestalten lässt, ist dies vielleicht zu Beginn etwas zeitaufwändiger, später jedoch einfacher wenn Du einmal den Provider wechseln möchtest, weil die Seiten dann mit umgezogen werden können. Zudem sind die monatlichen Kosten bei einem Provider ohne Baukastenoptionen meist deutlich günstiger.

 

Domain auswählen und registrieren.

 

Die Domainauswahl ist grundsätzlich frei. Wenn der Name nicht schon vergeben ist, sind keine Grenzen gesetzt. Auch die Wahl der Endungen sind sehr vielfältig möglich. Bei der Entscheidung des Domainnamens gibt es jedoch durchaus Empfehlungen, welche da sind:

  • kurze und einprägsame Namen wählen
  • einfache Begriffe wählen, welche oft in Suchmaschinen gesucht werden
  • Umlaute vermeiden

 

Ist die Entscheidung für den Domainnamen und die Endung gefallen, muss diese registriert bzw. angemeldet werden. Das geschieht am Besten direkt bei dem gewünschten Hoster bzw. Provider. Der Hoster übernimmt dann die Anmeldung bei der Denic. Die Denic ist die zentrale Verwaltungsstelle der Internetdomains. Wichtig ist zu Wissen, dass Du selbst Inhaber der Domain wirst und nicht der Provider. Als Inhaber kannst Du die Domain jederzeit zu einem anderen Provider umziehen oder wieder löschen. Sie gehört Dir. Interessante Domainnamen lassen sich sogar gegen Geld verkaufen. Das Domainregistrieren ist typischerweise kostenfrei. In den meisten Fällen ist auch ein Domainumzug zu einem anderen Provider kostenfrei und nur mit formalem Aufwand verbunden und meist binnen weniger Tage erledigt.

Kosten entstehen dann durch das Hosten der Domain. D.h. die Domain muss bei irgendeinem Provider „geparkt“ werden, egal ob diese Live geschaltet ist oder nicht. Das Parken einer Domain ohne Liveschaltung ist oft sehr günstig. Doch bedenke, dass Dein Provider gern Kosten verrechnet wenn aus der geparkten Domain eine Live-Domain werden soll mit verschiedenen Funktionen. Daher sollte die Wahl des Providers und der Art des Hostingpaketes gut überlegt sein.

 

Homepageinhalte vorbereiten.

 

Überlege Dir was auf Deiner Homepage stattfinden soll. Wird es ein Online-Shop oder eine rein informative Seite über das eigene Unternehmen mit Texten und Bildern? Sollen auf der Seite viele Interaktionen stattfinden über Diskussionsforen oder über viele Blogs? Zu einer guten Vorbereitung gehört es damit, die zukünftigen Texte und auch Fotos zusammenzustellen. Sind die Inhalte klar, werden diese strukturiert. Wie soll die Navigation über die Seite aufgebaut werden? Welche Seiten sollen über das Hauptmenü erreicht werden und welche Seiten sind untergeordnet. Auch hier gilt: Weniger ist mehr! Einfachheit und Intuition stehen an erster Stelle. Natürlich gibt es dafür Expertenhilfe, um alle Bemühungen auf zukünftige Kunden fit zu machen.

 

Homepageseiten optisch/grafisch gestalten.

 

Die Domain ist registriert, der Provider gewählt, die Inhalte sind zusammengetragen und die Struktur der Seite ist erarbeitet. Nun kann sie grafisch erstellt werden. Hier sind die Möglichkeiten so vielfältig wie nie. Je nach eigenem Know und Zeit kannst Du die Gestaltung der Seiten selbst übernehmen oder Dir professioneller Grafik- bzw. Webdesigner bedienen. Ein Kompromiss können die Homepagebaukästen der Provider sein. Sie sind meist einfach zu bedienen und es gibt tolle Möglichkeiten, die eigene Homepage selbst zu gestalten. Wer sich mehr zutraut, gestaltet seine Seiten mit WordPress oder Joomlar. Mit diesen Tools arbeiten Webdesigner oft auch.

 

veröffentlichte Seite online testen

 

Besuche Deine Homepage regelmäßig selbst. Wenn sie Live geht sowieso. Aber auch später ab und an. Sind alle Grafiken korrekt eingebunden? Sind die Verlinkungen korrekt hinterlegt? Funktioniert der Onlineshop? Und sehen die Seiten auf Mobilgeräten auch genauso gut aus wie auf einem PC? Es ist verrückt wie viele kleine Details sich beim Testen noch finden.

Wenn möglich bieten sich auch Bekannte oder Freunde an, welche die Seite kritisch zu besuchen und zu prüfen. Ein schlechter Internetauftritt kann schnell zum Frust werden und bevor sie den Kunden gerade anfangen zu erreichen, ist er schon wieder weg, weil er sich auf Deinen Seiten nicht zurecht findet. Das wäre echt blöd.

 

Homepage am Leben erhalten

 

Aktualisiere Deine Seite ab und an. Wie regelmäßig Du das tust, hängt sicher auch von den zeitlichen Möglichkeiten und der Häufigkeit der Veränderungen ab. Wenn Du regelmäßig Blogs veröffentlichst, teile diese Blocks aus Deiner Seite heraus bei Facebook, Twitter oder anderen Netzwerken. So bekommst Du Bewegung und Traffic auf Deine Seite, was wiederum für ein gutes Google Ranking wichtig ist. Diese Aktualisierungen haben auch weitere Wirkungen. Deine Besucher erkennen, dass die Seite und damit die Inhalte ganz aktuell sind und nehmen das unterbewusst als positives Kriterium wahr, um mit Dir in Kontakt zu treten.

Vermutlich ändert sich Dein Angebot oder Dein Portfolio nicht jede Woche. Doch alle paar Wochen oder Monate gibt es sicher News zu berichten oder Bilder zu aktualisieren. Beginne mit Deinen Besuchern in eine Kommunikation zu treten. So entsteht eine Onlinepräsenz, welche mittel- und langfristig Deine unternehmerischen Aktivitäten positiv beeinflusst und stützt.


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